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W3c out ??
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| Verfasst am: 14. 11. 2011 [17:22] | |||
joerg Dabei seit: 09.06.2009 ![]() 1540 Beiträge | Beitrag hilfreich? | ||
"Ultima" schrieb: Ein title Attribut in einem Link ist keine Pflicht und der XML Language Key auch nicht von daher sind es keine Fehler. Hallo Thomas Du das würde ich so nicht unterschreiben aus Gründen der Barrierefreiheit. Es hat sich hier in meinen Augen eine nette Diskussion entwickelt. Kosten gegenüber Qualität. Nur betrachten wir das Ganze mal nur aus der Sicht W3C valide. Okay ich schätze mal grob laut Matthias Stundenlohn das eine 100%ige Validierung einen Mehrkostenaufwand von 50-100 Euro maximal ausmachen würde. Im Grunde wahrscheinlich noch weniger weil die, die CMS Systeme nutzen sich nur nach einem validem Template umschauen müssen. Hat dann aber massiven Mehrwert. Weniger Darstellungsprobleme und noch einen Zugewinn im Bereich der Barrierefreiheit. Und das wenn man ein CMS einsetzt wohl auf allen Seiten. Und auf lange Sicht sichert es einem wohl etwas bessere Positionen in den Serps. Und den Schluß kann ich schon aus dem letztem Punkt der Webseite ziehen die Heiko in diesem Thread erwähnt hat. http://www.seitenreport.de/forum/beitraege/sonstige-1/16_einblicke_in_die_richtlinien_eines_google_quality_raters.html Es ist an der Stelle meiner Ansicht nach eher die Aufgabe einer Agentur den Kunden darauf hin zu weisen das er Vorteile sich vergibt, wenn er nicht auf diese Qualitätsmasstäbe setzt. Den Punkt den Thorsten angesprochen hat das die Seite einer Agentur bereits als Referenz gilt würde ich so auch unterstreichen. Gesetzt mal den Fall ein Riesenauftrag würde davon abhängen das der Entscheidungsträger über diesen wirklich die Agenturen, die in der groben Auswahl stehen nur in Betracht zieht das diese zumindest schon mal über validen HTML Kode verfügen. Sorry ich kenne mittlerweile 2 Tools die propagieren W3C valide zu sein in einem stärkeren Masse als Seitenreport und meiner Ansicht habe sie verdammt recht damit. Und eines davon propagiert zusätzlich den Einsatz von HTML5. Und da kann ich mich auch nur voll anschliessen selbst wenn ich eher XHTML5 verwende. Die deutsche Mentalität neigt dazu immer in die Vergangenheit zu blicken anstatt in die Zukunft. War schon immer so und nicht anders das Webseiten auch in unvalider Form gut in den Serps ranken. Wehe Wehe Wehe wenn ich auf das Ende sehe das dem eines Tages nicht mehr so der Fall sein wird. Gruß Jörg | |||
| Verfasst am: 14. 11. 2011 [19:22] | |||
romacron Dabei seit: 01.11.2009 ![]() 1143 Beiträge | Beitrag hilfreich? | ||
| Was ist richtig, was ist falsch?! Richtig ist, dass das w3c einen Standard definiert der als Richtwert zu sehen ist. Jeder Webmaster, Browser-Hersteller und was sonst noch dem w3C unterliegt tut gut daran sich dem Standard anzunähern. Der Sinn ist simple. Irgendwie sollte die Webseite überall gleich angezeigt werden. Webmaster brauchen keinen Führerschein, wozu auch. Die Bastler werden Einbußen hinnehmen müssen, gerade bei den Netzaffinen Usern... In eine Schrottwerte Seite wird kaum ein qualifizierter Kommentar eingefügt. Warum auch, Schrott ist Schrott. Am Ranking wird eine Schrottseite selten scheitern. Ist die Suchmaschine von zu vielen Fehlern genervt, zischt sie ab(lernen durch schmerzen). Eine Valide Webseite ist in der Anschaffung samt Unterhalt günstiger als ein Machwerk. 1. Der Code muss nur einmal getippt werden, dann am besten gleich ordentlich. 2. Folgefehler ausmerzen. Erfahrungsgemäß paart sich die Unkenntnis über die komplette Materie. Invalides HTML, XML, CSS und Javascript. Das ist ein guter Mix für eine scheiternde Webseite. Bin ich nun über schlechte Webseiten verärgert? Nein, irgendwann sind es Clienten, bauen die Seite selbst ordentlich oder verschwinden nach 7 Monaten wieder in der Versenkung. Qualität hat sich bisher immer durchgesetzt, dies wird in Zukunft auch so bleiben ![]() | |||
| Verfasst am: 14. 11. 2011 [20:17] | |||
demon-x Dabei seit: 04.01.2011 ![]() 31 Beiträge | Beitrag hilfreich? | ||
| Moin, ein Führerschein für Webmaster wäre mal eine interessante Idee. Nur wo nimmt man geschulte und qualitative Lehrer/Prüfer her? Gerade einige, die es können müssten bekommen es nicht anständig hin. Mies wie dass jetzt eventuell klingen mag, ich würde niemals jemanden bezahlen, der nicht einmal in der Lage ist einen Validator zu benutzen. Und dass unverständlichste daran ist doch die Tatsache, dass dieser auch noch einen validen Code ausspucken kann. Also irgendwo ist doch ein gewaltiger Fehler im System. Faulheit? Desinteresse? Oder doch keine Ahnung? Jeder macht Fehler, aber genauso kann jeder seine Fehler verbessern. Klar mag es auch Dinge geben, die vom Grundprinzip her unnötig sind. Jedoch erfüllen sie auch einen Zweck, denn auf einem Grundprinzip baut man auf und lehnt nichts daran an. MfG | |||
| Verfasst am: 14. 11. 2011 [23:38] | |||
UFOMelkor Dabei seit: 20.10.2009 ![]() 348 Beiträge | Beitrag hilfreich? | ||
"demon-x" schrieb: Im Grunde macht es im Zeitaufwand keinen Unterschied, jedoch muss man nun mal die Sicht einer Agentur interpretieren. Liegt es an zu vielen Aufträgen? Mangeldem Personal? Wenn ich mir diverse Agenturen ansehe und deren Websites analysieren lasse fällt mir auf, dass selbst die "eigenen" Websites vor Fehlern strotzen. Gerade die eigene Website einer Agentur sollte doch die erste und beste Referenz darstellen. Bei vielen Agenturen muss man auch bedenken, wer die Kunden sind. Das sind eben zumeist keine Technik-affinen Menschen, die auf solche Dinge achten, sondern denen ist dann ein schönes Design wichtiger (nicht auf die großen Firmen bezogen, dort sitzen natürlich auch mal Leute, die Ahnung haben). Davon ganz ab: Roman hat ja schon richtig festgestellt, dass solche Seiten auf Dauer oft in der Weiterentwicklung Probleme machen. Also: Seiten, die nicht ordentlich entwickelt werden, machen in der Weiterentwicklung Probleme. Gehen wir einen Schritt weiter, weg von HTML zu PHP: Warum werden immer noch so viele Seiten prozedural entwickelt? Ordentliche OOP-Programmierung ist einfacher zu warten. Was ist mit Unit-Tests? Viele Firmen (und ich rede hier nicht vom kleinen Hobby-Programmierer) verzichten immer noch darauf, obwohl es sich doch mittlerweile herumgesprochen haben sollte, dass Code ohne Test im Grunde wertlos ist. Um den Bogen zum Frontend wieder zu bekommen: An ein Morgen denkt kaum jemand im Web. Was zählt ist das hier und jetzt. Wenn der Kunde jetzt mit einer fehlerhaften Seite zufriedengestellt werden kann, warum den Mehraufwand in Kauf nehmen? Wenn er dann demnächst seine Seite W3C-Valide haben möchte, kann er das gerne bekommmen — gegen einen gewissen Obolus selbstverständlich.* * Bevor irgendwer auf die Idee kommt: Das ist natürlich nicht meine Arbeitsweise, aber die Praxis zeigt, dass es oft so läuft. Und solange die Suchmaschinen das so sehen, haben sie bis zu einem gewissen Grad recht. | |||
| Verfasst am: 15. 11. 2011 [03:13] | |||
adi Dabei seit: 01.05.2009 Themenersteller 468 Beiträge | Beitrag hilfreich? | ||
"UFOMelkor" schrieb: Wenn der Kunde jetzt mit einer fehlerhaften Seite zufriedengestellt werden kann, warum den Mehraufwand in Kauf nehmen? Wenn er dann demnächst seine Seite W3C-Valide haben möchte, kann er das gerne bekommmen — gegen einen gewissen Obolus selbstverständlich.* * Bevor irgendwer auf die Idee kommt: Das ist natürlich nicht meine Arbeitsweise, aber die Praxis zeigt, dass es oft so läuft. Und solange die Suchmaschinen das so sehen, haben sie bis zu einem gewissen Grad recht. Hallo UFOMelkor Bei so manchen Seiten kann man diesen Verdacht bekommen und auch nicht widerlegen. Wobei solche Agenturen sich dann im Bereich des Betruges bewegen. Wenn ein Kunde eine Seite bestellt hat er wohl Anspruch auf validen Code also ohne Fehler zb nicht geschlossene tags; nicht doctypekonforme tags..... also echte Fehler. Wir reden auch nicht über zu niedrige Preise, denn würde ein Kunde, was mitunter in meinem Gewerk auch vorkommt, falsche Preisvorstellungen haben realisiere ich eine Arbeit nicht. Auch das Argument der Kunde will es nicht anders ist wohl nicht angebracht ...denn der Kunde kann nicht wollen, da er meistens von der Materie keine Ahnung hat und sich deshalb an einen Profi wendet. | |||
| Verfasst am: 15. 11. 2011 [08:01] | |||
romacron Dabei seit: 01.11.2009 ![]() 1143 Beiträge | Beitrag hilfreich? | ||
| Hallo zusammen. Damit keine Missverständnisse auftreten. Es gibt 2 übliche Anfragen bzw. Aufgaben. Bei der Ersten baust du etwas neu. Hierbei kannst du den Code gleich sauber anlegen und am Ende noch einmal drüber, die kleinen Schmutzecken sauber machen. Das gehört dazu und die die es können machen es auch. Im anderen Falle, legen dir die Leute fertige Scripte(bei joomla Module und Komponenten) auf den Tisch die eingebaut werden sollen. Mein Slogan "das muss erst einmal ordentlich" kann ich mir nicht immer erlauben. Mach ich||mach ich nicht? Explizit mitteilen: "ich bau dir gerade nicht 100% ein" sollte man in jedem Falle, dann gibt es hinterher kein Theater. | |||
| Verfasst am: 15. 11. 2011 [12:05] | |||
demon-x Dabei seit: 04.01.2011 ![]() 31 Beiträge | Beitrag hilfreich? | ||
| Moin, nun diesen Punkt haben wir wohl bisher ausgelassen. Klar gibt es immer wieder Kunden die gern Fertigmurks nutzen (gilt natürlich nicht für alle Komponenten/Module). Doch sollte man versuchen sie aufzuklären, dass ist meine ansicht. Wer aber dann Schrott will, der soll auch Schrott bekommen. Ich nenne jetzt zwar keine Namen aber ich muss dass einfach mal offen legen, als Beispiel muss eine Agentur aus meiner Region dran glauben. (Ich gehe auch ein wenig über das W3C Problem hinnaus.) Website der Agentur selbst: Keine <? header ... ?> Definition 13 HTML Fehler 15 CSS Fehler Sitemap? Wurde wohl einfach vergessen Duplicate Content? Aber gerne doch, wir nehmen alles Meta Keywords? Stand wohl noch nicht auf der To-Do Jetzt alles zu Listen würde zu viel werden, hier wird in den Code gequetscht und geprügelt. Und aus irgendwelchen Gründen werden diese Fehler an jeden Kunden "vererbt". Es sind gerne mal kleine Dinge die viel Schaden anrichten können. Ob dies nun geringe Fehler sein mögen, es sind und bleiben Fehler. Das Beste daran ist doch, dass man für Fehler bezahlt wird. Wenn ich als Kunde eine anständige Website möchte, dann erwarte ich dass eben dieses umgesetzt wird. Alles andere ist in meinen Augen Vertrauensbruch. Wenn geworben wird dass die "PHPler" nur in Templates und Includes denken, dann sollten nicht gerade etwas wichtigere Zeilen einfach unter den Tisch fallen. Ein klein wenig vom Thema weggeschlitert, aber es gehört einfach dazu. MfG | |||
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