Position der JavaScript Dateien

Verfasst am: 03. 04. 2010 [20:10]
gerard
Dabei seit: 12.05.2009

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UFOMelkor schrieb:

Zur Erklärung: Eine Seite mit zwei Iframes, bei beiden wird ein Skript eingebunden, dass 10 Sekunden zum Laden benötigt, beim linken wird es im Head-Bereich ganz oben eingebunden, beim rechten im Body-Bereich ganz unten.

Aus meiner Sicht fehlt hier aber die Variante des in eine eigene Datei ausgelagerten Scripts und dessen Einbindung im head - insbesondere dann angesagt, wenn mehrere Seiten das gleiche Script benötigen. Beispiel: Highslide und vergleichbare Scripte zum Anzeigen größerer Bilder etc. Hier käme niemand auf die Idee das vollständige Script in die Seite direkt einzubinden ... irgendwie verstehe ich die ganze Diskussion nicht ...

Gérard

 
Verfasst am: 03. 04. 2010 [20:15]
UFOMelkor
Dabei seit: 20.10.2009

348 Beiträge
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Warum, ist doch gegeben:
Linker Iframe:
HTML
<html>
<head>
<script src="/bin/sleep.cgi?type=js&sleep=10&expires=-1&last=0"></script>
[...]


Rechter Iframe:
HTML
[...]
<script src="/bin/sleep.cgi?type=js&sleep=10&expires=-1&last=0"></script>
</body>
</html>


 
Verfasst am: 03. 04. 2010 [20:28]
gerard
Dabei seit: 12.05.2009

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UFOMelkor schrieb:

Warum, ist doch gegeben:

Sehe ich anders. Geh mal auf

http://www.uptrends.com/aspx/kostenlose-ladezeit-html-seite-test.aspx

und dann teste und vergleiche mal

http://stevesouders.com/hpws/move-scripts.php

und dann

http://finistere-ferienhaus.de/ (hier werden 2 Scripte im head und eins im body aufgerufen)

Test und "Praxis" sehen da völlig anders aus.

Gérard

 
Verfasst am: 04. 04. 2010 [01:42]
UFOMelkor
Dabei seit: 20.10.2009

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Ich glaube bei dem angehängten Bild wird es relativ deutlich.
Es handelt sich um eine Analyse von Seitenreport. Normalerweise lädt er zwei Dateien pro Hostname gleichzeitig herunter, an den markierten Stellen, den JavaScript-Dateien, wartet er allerdings mit dem Herunterladen der nächsten Datei solange, bis die JavaScript-Datei heruntergeladen wurde.

Edit sagt: Vielleicht noch zur Erklärung:
Dunkelgrün - DNS lookup
Orange - Initial connection
Hellgrün - Time to first byte
Blau - Download


[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 04.04.2010 um 01:45.]

Dateianhang

1_waterfall.png (Typ: image/png, Größe: 37.4 Kilobyte) — 51 mal heruntergeladen
 
Verfasst am: 04. 04. 2010 [13:31]
gerard
Dabei seit: 12.05.2009

1276 Beiträge
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UFOMelkor schrieb:

Ich glaube bei dem angehängten Bild wird es relativ deutlich.

Das spricht aber doch dafür, JS nicht ins html zu packen, sondern die Scripte nur durch das html aufrufen zu lassen. Dann ist nämlich das html - das immer als erstes geladen wird - schon da und es ist was zu sehen und im Hintergrund passiert der Rest. Dabei scheint es relativ egal, ob der Aufruf des JS im head oder im body steht (sieh vorheriges Beispiel meiner Seite).

Gérard

 
Verfasst am: 04. 04. 2010 [23:44]
UFOMelkor
Dabei seit: 20.10.2009

348 Beiträge
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Davon reden wir beide doch gerade die ganze Zeit, oder etwa nicht?
Bei kleinen Skripten ist es wahrscheinlich wirklich ziemlich egal, ob man sie im head oder im body einbindet.
ich werds weiterhin am Ende des Bodys machen, Google und Yahoo werden das schon nicht umsonst empfehlen.

Eine andere Technik, vielleicht nicht für jede Seite geeignet, aber manch eine mag daraus Vorteile ziehen: Inline-Scripte.
Es geht um folgende Situation: Eine Seite, die 5 externe Stylesheets / JS-Dateien einbindet, lädt 30-50% langsamer als eine Seite, in der die Stylesheets und JS-Anweisungen direkt in die Seite eingebunden werden. Natürlich sind externe Stylesheets / JavaScripts zu bevorzugen, da der Nachteil durch Caching mehr als wieder gut gemacht wird.
Allerdings funktioniert das Caching nur, wenn die externen Dateien wiederverwendet werden.
Wird eine Seite nur einmal aufgerufen oder ein schnelles Laden ist schon beim ersten Aufruf der Seite extrem wichtig, dann kann man sich mit Scripten direkt im Html-Dokument (Inline-Scripts) behelfen.

Bei einer Seite, die jeder Benutzer mit hoher Wahrscheinlichkeit eh nur einmal in der realen Caching-Dauer aufruft, reicht es, die externen Dateien in inline-Anweisungen umzuwandeln.
Aber auch für andere Seiten gibt es eine Möglichkeit:
Existiert eine Session (oder ist ein Cookie gesetzt, je nachdem welche Möglichkeit man bevorzugt), werden die externen Dateien eingebunden. Ist dies nicht der Fal, werden die Dateien mittels Inlining eingebunden UND (mit einer Sekunde Verzögerung) werden die externen Dateien dann nachgeladen, damit sie für den nächsten Aufruf im Cache liegen.

Wie gesagt, diese Technik ist nicht für alle Seiten geeignet, aber die ein oder andere Seite mag davon profitieren. Der Geschwindigkeitsvorteil wird allerdings durch eine erhöhte Serverlast und eine größere runterzuladene Datenmenge beim Client bezahlt. Gerade für Seiten, die auch Mobil erreichbar sein wollen, ist das sicherlich ein No-Go.

 
Verfasst am: 05. 04. 2010 [10:47]
webart_workers
Dabei seit: 06.11.2009

407 Beiträge
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UFOMelkor schrieb:

Ich glaube bei dem angehängten Bild wird es relativ deutlich.
..



Hi Oskar

Wie kriegst Du den so eine Analyse? Die ist richtig klasse
Bist Du Premium?


grüsse, juergen

Joomla - Websites - Templates - Support - Schulungen:
webart-workers.de/joomla-freiburg
 
Verfasst am: 05. 04. 2010 [11:05]
UFOMelkor
Dabei seit: 20.10.2009

348 Beiträge
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Nein, solche Grafiken bietet Seitenreport leider (noch? wink.gif) nicht an.
Ich hab die Grafik bei www.webpagetest.org erstellt. Es lohnt sich auf jedenfall, es werden auch einige Tipps zur Geschwindigkeitsoptimierung gegeben.

 
Verfasst am: 06. 04. 2010 [08:40]
webart_workers
Dabei seit: 06.11.2009

407 Beiträge
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klasse. Danke für den Link !

Joomla - Websites - Templates - Support - Schulungen:
webart-workers.de/joomla-freiburg
 




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