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"Super-Admin" in Windows 7

Verfasst am: 28. 04. 2011 [19:49]
georg123
Dabei seit: 31.05.2009
Themenersteller

538 Beiträge
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Angeregt durch Matthias hier ein kleiner Besinnungsaufsatz.

Ausgangslage: Beim Einrichten eines neuen Laptop mit Win 7 (Premium Home, OEM) erlebte ich eine frustrierende Überraschung: Der bei Erstinstallation standardmäßig erzeugte erste Benutzer, bei mir war es "Fritz", hat (angeblich...) Administrator-Qualitäten bzw. Rechte, aber eben nur angeblich. Er findet z.B. im Lw C: die Ordner \Programme und \Dokumente und Einstellungen mit einem gelben Vorhängeschloss versehen. Will er dort (nur!) lesen, geschweige hineinkopieren (Dateien per Stick aus dem alten WinXP-Rechner) sagt ihm das Betriebssystem, er hätte keine Zugriffsrechte! Die Installation der Software StarMoney 8.O z.B. scheiterte (zunächst), weil die Datenbank aus dem alten Rechner, inzwischen über das lokale Netz WORKGROUP nach Freigabe, NICHT in das Programm-Unterverzeichnis kopierbar war. Benutzer Fritz war also administrativ deutlich beschränkt, Mensch Fritz, ehemals zertifizierter Microsofti, frustriert 52.gif.

Bewertung: Es muss einen "Ober-Admin" geben, der in irgendeiner Ecke von WIN7 schlummert. Ich erinnerte an Vista, was ich nie installiert/benutzt habe: Zu Vista wurde berichtet, es gäbe einen "Power-Admin", der nach-installiert werden muss. Vielleicht auch in WIN 7?

Lösung: Nach Recherchen im Internet und einigen Telefonaten die Lösung: Man gebe in der DOS-Box (cmd) folgenden Befehl ein:

net user administrator /active:yes

Danach Benutzer wechseln, Trommelwirbel: Es gibt einen Benutzer namens "Administrator" den Superadmin, OHNE PASSWORT!!! (eigentlich klar, er muss danach eines bekommen, gell Ralph...)
Mit dem Schalter :no kann er wieder gelöscht werden.

Der Weg zur DOS-Box hat es in sich:
Start-alle Programme, Zubehör, (DOS-)Eingabeaufforderung. Hier RECHTE Maustaste, Als Administrator ausführen. Es öffnet sich die DOS-Box, Befehl eintippen wie oben beschrieben, mit enter abschliessen.
Viel Spass laugh.gif den künftigen SUPER-ADMINS wünscht Fritz

http://georg-hh.freimaurerei.de
 
Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität:
Dafür stehen und danach streben Freimaurer
 
Verfasst am: 28. 04. 2011 [20:36]
wmmm
Dabei seit: 17.01.2011

25 Beiträge
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"georg123" schrieb:


Der Weg zur DOS-Box hat es in sich:
Start-alle Programme, Zubehör, (DOS-)Eingabeaufforderung. Hier RECHTE Maustaste, Als Administrator ausführen. Es öffnet sich die DOS-Box, Befehl eintippen wie oben beschrieben, mit enter abschliessen.
Viel Spass laugh.gif den künftigen SUPER-ADMINS wünscht Fritz


oder einfach in die suchleiste "cmd" schreiben und ->enter.

Ansonsten, danke wusst ich nicht

 
Verfasst am: 28. 04. 2011 [21:01]
lwulfe
Dabei seit: 02.10.2009

807 Beiträge
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Prima Georg,

das war mir jetzt auch neu. Bisher habe ich den Superuser noch nicht gebraucht,
aber es kann ja noch kommen. Schöner Tipp!

Grüße
Lutz

 
Verfasst am: 28. 04. 2011 [21:18]
Ultima
Dabei seit: 09.07.2010

759 Beiträge
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Irgend jemand hier im Forum sagte mal:
Windows ist Sicher, solange der User nicht wieder alle Türen öffnet!


Im Prinzip ist das nix neues, das gibt es schon seit Windows XP, das Passwort für den "Super-Administrator" vergibt man wären der Installation und einloggen konnte man sich wenn man Windows im Abgesicherten Modus startete.

Das wurde aber besser Versteckt, da man sich einfach nicht als "Super-Admin" anmelden soll! In der Linux Welt gibt es das schon länger nur heißt es da nicht "Super-Admin" sondern "root". Und die direkte Anmeldung als root wird schon länger verweigert. Aus dem einfachen Grund "Sicherheitsrisiko", nicht nur vor Viren und ähnlichem sondern viel mehr vor sich selbst.


Schöne Grüße Thomas

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 28.04.2011 um 21:19.]

 
Verfasst am: 28. 04. 2011 [22:42]
lwulfe
Dabei seit: 02.10.2009

807 Beiträge
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"Ultima" schrieb:

In der Linux Welt gibt es das schon länger nur heißt es da nicht "Super-Admin" sondern "root". Und die direkte Anmeldung als root wird schon länger verweigert. Aus dem einfachen Grund "Sicherheitsrisiko", nicht nur vor Viren und ähnlichem sondern viel mehr vor sich selbst.

Ich habe in der letzten Zeit mehrfach SLES 10 und 11 installiert. Bei der Installation werde ich zwar aufgefordert, einen User anzulegen, kann mich nach der Installation aber ohne Murren als root anmelden. Direkt und ohne "su".
Ich gebe dir aber Recht. Genau so wenig wie man bei Windows als Administrator arbeiten sollte, sollte man bei Linux als root arbeiten.
Ein kleines Beispiel aus der Praxis: ein Kollege wollte eine Datei in "/" löschen. Durch einen Tippfehler und/oder Unwissenheit hat er "rm -r datei *" eingegeben. Das Leerzeichen vor dem "*" wurde dem Server fast zum Verhängnis. Da das SINIX damals maximal 1024 Dateien mit einem "rm" löschen konnte, hatten wir die Chance, das Betriebssystem zu rekonstruieren.

Grüße
Lutz

 
Verfasst am: 29. 04. 2011 [00:19]
masa8
Dabei seit: 22.10.2009

946 Beiträge
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Danke Fritz!

Das war genau das was ich brauchte.

Gruß Matthias

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Verfasst am: 29. 04. 2011 [07:13]
romacron
Dabei seit: 01.11.2009

1143 Beiträge
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Keine Angst vor dem dem Superadmin.

Das in Windows 7 ersteinmal der Root nicht als default User eingetragen ist, halte ich für absolut sinnvoll.
Im täglichen Betrieb braucht es den Root überhaupt nicht. Man verliert auch nicht die Macht über das System nur weil man nicht der "Boss, ich kann alles, hab auf alles zugriff" ist.

So langt es vollkommen wenn man Programme mit einem niedrigeren Userlevel als dem SuperAdmin installiert. So wird in der Zukunft nicht so viel am Hauptsystem kaputt gehen.

@Thomas stimme dir da voll zu!

@fritz wenn das nocht geht "net user administrator /active:yes" dann stimmen die rechte noch nicht so ganz. Sollte logisch sein, dass ein niedrigeres Userlevel nicht den Superadmin aktivieren kann 28.gif

Wenn man sich einmal komplett ausgesperrt hat kann man sich mit einer UnixOberfläche beim Bootvorgang Adminrechte verschaffen. Wichtig hierbei nur, die Daten des Benutzers dürfen nicht verschlüsselt sein(die sind sonst futsch).

Fazit: SuperAdmin abstellen stilllegen.

 
Verfasst am: 29. 04. 2011 [09:11]
der_booker
Dabei seit: 11.06.2009

2887 Beiträge
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Ich würde den Systemadministrator schlummern lassen respektive empfehle ich diesen Account(andere Windows-Umgebungen) zu deaktivieren und voerher umzubenennen.

Wenn man etwas installieren möchte, so kann man dies über die rechte Maustaste und "als Administrator ausführen" erledigen, egal wie meine eigenen Userrechte sind. Das ging schon in früheren Windows-Versionen, nur war dies oft hakelig. Damit soll das umständliche Ummelden wegfallen.

Eine andere Methode, um den Admin zu aktivieren:
1. Computerverwaltung -> lokale Benutzer und Gruppen -> Rechtsklick auf Administrator -> Kennwort festlegen <- Kennwort vergeben
(dort befindet sich auch der Haken "deaktiviert", wird er entfernt so kann man sich als Admin anmelden.) --> evtl. hier den Namen umbenennen, Windows reagiert eh nur auf ID's und nicht auf Namenübersetzung.

2. secpol.msc ausführen -> Lokale Richtlinien -> Sicherheitsoptionen -> Konten: Administratorkontostatus -> akivieren

Um den Admin allerdings aktivieren zu können, braucht man selber Adminrechte oder führt die von Fritz beschriebene Variante oder meine als Admin aus. (Rechte Maustaste und "als Administrator ausführen").

An dieser Stelle allerdings nochmal der Warnhinweis, das sollten nur Leute tun, die ausreichend Computer- und Microsoft-Kentnisse besitzen.

Heiko Jendreck
personal helpdesk & webdesign
http://www.phw-jendreck.de
http://www.seo-labor.com
 
Verfasst am: 29. 04. 2011 [09:36]
georg123
Dabei seit: 31.05.2009
Themenersteller

538 Beiträge
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Hallo Forum, mich freut die Beteiligung.
"romacron" schrieb:
(...)So langt es vollkommen wenn man Programme mit einem niedrigeren Userlevel als dem SuperAdmin installiert. So wird in der Zukunft nicht so viel am Hauptsystem kaputt gehen.

Nach den elementaren Gesetzen der Logik ist eine allgemeine Aussage dann falsch, wenn sie durch auch nur ein konkretes Gegenbeispiel widerlegbar ist. Die Standardsoftware StarMoney z.B. läßt sich vom "einfachen" Admin nur grundinstallieren. Das Portieren/Kopieren der Datenbanksicherung (Datei mit einigen hundert MB) in ein vorgeschriebenes Unterverzeichnis von C:\Dokumente und Einstellungen erfordert zwingend die Rechte des "wirklichen" Administrators. Das Installationshandbuch der Software schweigt übrigens zu diesem Rechteproblem...
"romacron" schrieb:
(...)@fritz wenn das nocht geht "net user administrator /active:yes" dann stimmen die Rechte noch nicht so ganz. Sollte logisch sein, dass ein niedrigeres Userlevel nicht den Superadmin aktivieren kann.(...) Fazit: SuperAdmin abstellen stilllegen.

Dein "sollte" zeigt, dass Du meinst- ein Faktum müsste belegt sein: Kannst Du ein Beispiel geben, wann der wie beschrieben installierte "wirkliche" Administrator keine ausreichenden Rechte hat? Meine Beschreibung des Installationsvorganges für den wirklichen Administrator hat keinerlei missionierenden Charakter, "stilllegen" hingen schon. Der mündige WIN 7-Benutzer kann seine Entscheidung frei treffen.
@Thomas: Du irrst mit Deiner Aussage, "im Prinzip" sei das schon bei XP so gewesen. Bei der Grundinstallation von XP entsteht ein erster Benutzer mit freigewähltem Namen, der ohne wenn und aber zur "Gruppe Administratoren", mit allen Rechten, gehört. Darin stecken ohne Zweifel Gefahren für Normalos- und Arbeit für Supporter. Wenn man bei XP diesen ersten Benutzer löscht erscheint im Anmeldemenü AUTOMATISCH ein neuer Benutzer "Administrator", mit allen Rechten- und ohne Passwort!
Weiter viel Spass laugh.gif mit dem "Wahren Admin" wünscht Fritz


http://georg-hh.freimaurerei.de
 
Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität:
Dafür stehen und danach streben Freimaurer
 
Verfasst am: 29. 04. 2011 [10:11]
Ultima
Dabei seit: 09.07.2010

759 Beiträge
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"georg123" schrieb:

@Thomas: Du irrst mit Deiner Aussage, "im Prinzip" sei das schon bei XP so gewesen. Bei der Grundinstallation von XP entsteht ein erster Benutzer mit freigewähltem Namen, der ohne wenn und aber zur "Gruppe Administratoren", mit allen Rechten, gehört. Darin stecken ohne Zweifel Gefahren für Normalos- und Arbeit für Supporter. Wenn man bei XP diesen ersten Benutzer löscht erscheint im Anmeldemenü AUTOMATISCH ein neuer Benutzer "Administrator", mit allen Rechten- und ohne Passwort!


Das ist mal wieder völlig falsch. Der Benutzer "Administrator" entsteht unmittelbar nach der Installation des Grundsystems! Weitere Benutzer kann man nach Abschluss der Windows Installation beim ersten Start anlegen.

Dateianhang

admin.jpg (Typ: image/jpeg, Größe: 55 Kilobyte) — 55 mal heruntergeladen
 




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