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Website ohne CMS noch zeitgemäß?

Umfrage
Frage:
Machen Websites ohne CMS Sinn?
Für den Hobby-Programmierer
 
0 von 15 Antworten (0%)
Nein
 
3 von 15 Antworten (20%)
Ja
 
1 von 15 Antworten (7%)
Besser als CMS
 
0 von 15 Antworten (0%)
Es kommt auf die Anforderung an
 
11 von 15 Antworten (73%)


Verfasst am: 07. 09. 2011 [13:31]
lwulfe
813 Beiträge
Consultant
Dabei seit: 02.10.2009

✓ Seitenreport Vorantreiber
Themenersteller

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Hallo,
bringt es Vorteile, auf ein CMS zu verzichten und eine Website nur mit HTML und CSS zu produzieren?
Eine Ausnahme ist sicherlich die Hobby-Programmierung. Also für die eigene Homepage.
Aber ich entdecke immer wieder auch Webdesigner, die ihren Kunden Websites ohne CMS anbieten. Macht das wirklich noch Sinn?

Grüße
Lutz

Verfasst am: 07. 09. 2011 [14:18]
joerg
1984 Beiträge
Fachinformatiker Anwendungsentwicklung
Dabei seit: 09.06.2009

✶✶ Sehr aktiver Seitenreport Vorantreiber

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Hallo Lutz

Ja es macht Sinn.

Zum einen ist so eine Webseite flexibler in der Gestaltung. Flexibilität in der Semantik halte ich für einen entscheidenen Pluspunkt.

Zum anderen rein mit HTML und CSS was sicheres wird es kaum geben.

Die Frage die alles entscheidet ist :

Wer pflegt die Inhalte?

Und ausgehend von dem Wissenstand muss man die Entscheidung zwischen CMS und einer einfachen Webseite treffen.

Abgesehen davon wenn ich deine Definition anwende das nur HTML und CSS verwendet wird müsste ich ein CMS anwenden. Alleine die Möglichkeit mit PHP ein eigenes Template zu erschaffen und das zu verwenden zählt das für dich schon als CMS?

Oder halt eben gewisse wiederkehrende Inhalte immer wieder einbinden?

Weil eine Datenbank dahinter zu klemmen die nur durch direkte Änderung der Datensätze geändert wird empfinde ich nicht gerade als CMS.

Es ist auch häufig die Rede von sogenannten Half CMS.

Wenn das Wissen vorhanden ist in einem CMS die Inhalte, so zu pflegen das eine Flexibilität der Semantik durch HTML Elemente vorhanden ist dann ist auch kein grosser Zeitvorteil zugunsten des CMS mehr gegeben.

Letztendlich ist die Pflege durch wen auch immer der Hauptpunkt durch den eine Entscheidung für ein CMS fällt.

Erinnerst du dich an den Ventil Wettbewerb?

1. Hannelore reines HTML und CSS.
2. Heiko mit seinem Half CMS.
3. Thomas der dann ein richtiges CMS eingesetzt hatte.

Viel entscheidener ist für mich eigentlich mehr der aktuelle Zustand nachdem die externen Backlinks nicht mehr stehen.

Gruß
Jörg



Verfasst am: 07. 09. 2011 [14:38]
der_booker
3040 Beiträge
Moderator
selbständig
Dabei seit: 11.06.2009

✶✶✶ Unentbehrliches Mitglied

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Es bringt deutliche Vorteile in der Performance. Schneller als reines HTML in Verbindung mit CSS geht kaum.

Wer kleine Webseite zu betreuen hat, also mit bis zu 50 Unterseiten und keine großen Anforderungen an die Seite stellt, der sollte ohne CMS auskommen. Geht es aber schon in die Mehrsprachigkeit, dann können wir bereits mal darüber sprechen ein CMS einzusetzen. Für eine Datenbank ist das ein Feld mehr.

Will man jeden Tag bloggen oder sonstigen Inhalt im selben Design online schieben, und verbergen sich dahinter Logiken, wie "zeige mir die TOP 10", dann kommt man an einem CMS nicht wirklich vorbei.

Vorteil bei handcodierten Seiten oder auch bei den erwähnten Half-CMS ist, dass man das Design beliebig anpassen kann. Das geht zwar bei größeren System auch, doch da meist mit größerem Aufwand.

Richtig interessant ist ein CMS dann, wenn mehrere Leute gleichzeitig am System arbeiten und jeder eine andere Rolle (Autor, Projektleiter, Statistik, Admin etc.) übernimmt. Das würde ohne CMS zwar auch gehen, doch durch die einzelne Datei-Versionen verliert man sehr schnell den Ãœberblick. Das war auch einer der wichtigsten Gründe, warum das CMS erfunden wurde.

Heiko Jendreck
personal helpdesk
http://www.phw-jendreck.de
http://www.seo-labor.com


Verfasst am: 07. 09. 2011 [23:35]
lwulfe
813 Beiträge
Consultant
Dabei seit: 02.10.2009

✓ Seitenreport Vorantreiber
Themenersteller

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Hallo Jörg, hallo Heiko,

im Prinzip sind eure Antworten gleich. Für eine eigene Website ist HTML plus CSS, ev. etwas PHP in Ordnung. Geht es darüber hinaus, wie Mehrsprachigkeit oder Redakteure, ist ein CMS vorzuziehen.
Ich korrigiere meine Anfangsfrage jetzt etwas. Was bringt mich als Anfänger weiter: gleich auf ein CMS zu setzen oder mit HTML und CSS eine Website aufzubauen? Und: ist es für einen Webdesigner legitim, seinem Kunden eine Website mit HTML und CSS aufzubauen (ausser der "Visitenkarte im WEB")?
Ich behaupte jetzt einfach, dass es deutlich mehr Arbeit bedeutet, mit einem CMS anzufangen. Aus meiner Sicht ist das aber der sicherere Weg. Was ist, wenn die HTML-Website einschlägt und Erweiterungen erforderlich werden? Relaunch?
Zur Geschwindigkeit: auch mit einem CMS kann die Ladezeit erstaunlich performant sein. Es kommt auf das Feintuning an. Eine gute CMS-Website kann schneller sein als eine schlecht getunte HTML-Site. Was zu beweisen wäre ... wink.gif

Grüße
Lutz

Verfasst am: 07. 09. 2011 [23:51]
ptra
473 Beiträge
Designerin (Print & Web)
Dabei seit: 22.09.2010

✭ Aktiver Content Bringer

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Gute Frage.

CMS macht auf jeden Fall immer Sinn. Ist einfach einfacher als alles per Hand zu stricken. Man muss ja nicht gleich mit Typo3 auf Spatzen schießen wink.gif

Auf jeden Fall ist eine Ausbaufähigkeit bei CMS kein Problem. Und ein eigenes Design da draufzusetzen geht auch ohne weiteres.

Individuelle Seiten sind persönlicher, geb´ ich ja zu. Aber man kann ja mittlerweile auch ein CMS individualiseren. Ich tendiere mittlerweile stark zum CMS und bin auch gerade dabei, das auszuprobieren.

Kleines Beispiel: ein Freund, dessen Site ich vor Jahren mal gemacht habe, wollte einen Relaunch. Da seine Site damals pixelgenau gemacht wurde, bedeutet eine Erneuerung wirklich alles neu machen zu müssen.

Gruß. Petra

Gegen die Infamitäten des Lebens... (siehe Hermann Hesse) http://www.universoom.de


Verfasst am: 08. 09. 2011 [00:38]
joerg
1984 Beiträge
Fachinformatiker Anwendungsentwicklung
Dabei seit: 09.06.2009

✶✶ Sehr aktiver Seitenreport Vorantreiber

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Hallo Lutz

Das sind aber viele Fragen, die ich dann mal versuchen werde aus eigener Sicht zu beantworten.

"lwulfe" schrieb:

Ich korrigiere meine Anfangsfrage jetzt etwas. Was bringt mich als Anfänger weiter: gleich auf ein CMS zu setzen oder mit HTML und CSS eine Website aufzubauen?


Also meine ersten Gehversuche waren in Html und CSS. Nach mehreren Jahren Pause hatte ich mir mal ein Forum zugelegt ohne eigene Domain. Nach knapp 5 Monaten habe ich dieses Forum auf eine eigene Domain transferiert. Dann habe ich mich an meine ersten Gehversuche auch erinnert und die Startseite war mit Html und CSS.

Auf meiner 2. Domain kamen dann wieder HTML Seiten und ein Wiki dazu.

Es geht beides. Aber ohne wirklich Ahnung von PHP,HTML,CSS zu haben dann Erweiterungen für das Forum auf Basis phpBB zu installieren da muss man schon viel Vertrauen haben das die Quelle in Ordnung ist.

Joomla und Drupal habe ich dann einige Jahre später mal angetestet. Wordpress habe ich mir auch mal kurz angeschaut ich glaube letztes Jahr. Das sah echt interressant aus das Wordpress. Ich habe aber keine Lust mich durch 1000 Zeilen Kode zu wühlen, wenn es nicht unbedingt sein muss.

Letzten Endes brauchst du mit CMS oder mit reinen HTML Seiten erstmal das nötige Wissen um wirklich was zu erreichen. Standard CMS oder nur einfach gerade mal funktionierenden Html Quellcode zu schreiben reicht nicht aus.

Was meinst du was ich hier im Forum von anderen gelernt habe, als ich in diesem Forum mich angemeldet habe.

Da waren Matthias, Heiko, Hannelore, Florian und Gerard die mir immer gern etwas erklärt haben.

"lwulfe" schrieb:
Und: ist es für einen Webdesigner legitim, seinem Kunden eine Website mit HTML und CSS aufzubauen (ausser der "Visitenkarte im WEB")?


Kurz und Knapp Ja unter bestimmten Bedingungen. Und je nach Qualität auch sehr vorteilshaft.

"lwulfe" schrieb:
Ich behaupte jetzt einfach, dass es deutlich mehr Arbeit bedeutet, mit einem CMS anzufangen. Aus meiner Sicht ist das aber der sicherere Weg. Was ist, wenn die HTML-Website einschlägt und Erweiterungen erforderlich werden? Relaunch?


Notepad++ und der Spaß ist schnell erledigt. Hatte ich letzte Woche noch, wo ich innerhalb einiger Stunden meine Domain nevada-fields.de/ umgebaut habe so das die Div Container durch die neuen Elemente in HTML5 zum grossen Teil ersetzt worden sind.

Du musst in einem CMS ja auch mal erst die Stellen ermitteln, wenn du was ändern möchtest. Das kostet auch Zeit die teilweise massiv ist.

"lwulfe" schrieb:
Zur Geschwindigkeit: auch mit einem CMS kann die Ladezeit erstaunlich performant sein. Es kommt auf das Feintuning an. Eine gute CMS-Website kann schneller sein als eine schlecht getunte HTML-Site. Was zu beweisen wäre ... wink.gif


Also wenn würde ich anfangen Qualitative Seiten aus beiden Kategorien zu vergleichen.
CMS bedeutet auch einen eigenen Server unter Umständen um dasselbe zu erreichen was mit HTML und CSS möglich ist.

Ja es gibt Möglichkeiten wie die Seite zu Cachen und als Html zu speichern und auch mit Ajax kann man was schaffen noch zu schrauben an der Performance.

Du ich schwöre nicht unbedingt auf Erstellung von Webseiten ohne CMS.
Aber ich würde auch nie dazu übergehen Webseitenerstellung auf traditionellen Weg zu verteufeln.

Nur mir sind einige Vorteile wie Flexibilität klar die ich mit einem CMS verliere und das ist ein Grund warum ich eher auf eigene Templates setze. Aber ich habe auch das Wissen um die schnell umzusetzen, so das mir kein Zeitverlust im Vergleich zu einem CMS vorkommen kann.

Gruß
Jörg






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