Akzeptieren

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren

Du bist hier:  Seitenreport    Artikel

Plesk manuell updaten - so gehts

15. September 2011
Matthias Gläßner
Schlagworte Tags: plesk, rootserverKommentare: 0

Plesk 10

In diesem Artikel erfährst Du, wie Du das Webhosting-Konfigurationstool Plesk manuell aktualisieren kannst, wenn z.B. im Update-Prozess Fehler auftauchen.

Was ist Plesk?

Plesk ist eines der bekanntesten Server-Administrationsoberflächen, über die viele Server-Einstellungen direkt via Weboberfläche vorgenommen werden können. Plesk kann bei den meisten Webhosting-Anbietern zu einem geringen monatlichen Aufpreis zum Server-Paket hinzugebucht werden (kostenlose Alternative: webmin).

Warum manuelles Plesk-Update durchführen?

Durch Fehler im Update-Prozess und bei älteren Plesk-Versionen kann es vorkommen, dass keine automatischen Plesk-Updates durchgeführt werden. Die aktuell verwendete Panel-Version wird direkt nach dem Login im Systemüberblick angezeigt (Menüpunkt Start). Weicht diese von der aktuellen Plesk-Version ab, sollte ein Update durchgeführt werden, das neue Features, Bugfixes und etwaig geschlossene Sicherheitslücken beinhaltet.

Ursachen für einen nicht funktionierenden Update-Prozess

Wenn ein Plesk-Update nicht automatisch anläuft oder die Update-Seite nicht aufrufbar ist, kann dies u.a. folgende Ursachen haben:

  • Im Gegensatz zum Plesk-Panel, das standardmäßig den Port 8443 nutzt, läuft das Update-Programm über den Port 8447 (http://IP-ADRESSE:8447). Dieser kann z.B. durch die Firewall blockiert sein.
  • Plesk-Sources nicht in der /etc/apt/sources.list eingetragen

Manuelles Plesk-Update

Um Plesk bei Problemen manuell zu aktualisieren, loggt man sich via SSH auf dem Server ein. Wer einen Linux-Rechner besitzt, gibt dazu einfach in der Konsole "ssh nutzername@domain.de" ein. Windows-Nutzer können das SSH-Programm Putty verwenden.

Nach dem Login auf dem Server wird zuerst ein Backup vorhandener Datenbank-Tabellen erstellt:

  1. cp -r /var/lib/mysql /tmp_mysql_backup

Der Pfad kann vom oben genannten Beispiel abweichen. Beim etwaigen Rück-Kopieren (nur notwendig, falls beim Update etwas kaputtgehen sollte), müssen die Datenbank-Dateien hinterher dem Benutzer mysql:mysql gehören (chown - change owner).

Daraufhin wird das Plesk-Update manuell gestartet:

  1. /usr/local/psa/admin/sbin/autoinstaller --select-release-current

Der Pfad zu Plesk kann unter verschiedenen Linux-Distributionen abweichen. Der Update-Manager fragt nun, welche Komponenten installiert werden sollen. Nach der Auswahl startet der Update-Prozess.

Ein komplettes reinstallieren von Plesk ist mit obiger Vorgehensweise identisch.

Fazit

Plesk manuell zu aktualisieren oder bei Fehlern zu reinstallieren, sollte dem einigermaßen geübten Benutzer keine großen Schwierigkeiten bereiten. Updates sollten regelmäßig eingespielt werden, um die Sicherheit von Plesk nicht zu gefährden und um von wichtigen neuen Features wie der IPv6 Unterstützung zu profitieren.

  •  
  • 0 Kommentar(e)
  •  

Kommentar hinterlassen

Zurück

Mehrfach empfohlen

Seitenreport ist einer der bekanntesten SEO und Website Analyse Dienste im deutschsprachigen Raum und wurde u.a. schon empfohlen:
von Mr. Wong im Wong Letter
vom Leserservice der Deutschen Post
vom Technik Blog SiN
und vielen anderen

Seitenreport API

Verfolge die SERP Positionen Deiner Keywords und erhalte Informationen über verwendete Mikroformate, frage die Ergebnisse unserer Analysen live ab oder greife auf unsere History-Datenbank zu. Dies alles bietet Dir die neue Seitenreport API. Kontaktiere uns, um weitere Infos zu erhalten.